Histo-Café von Räumung bedroht
In der Koserstraße besteht Mangel an geeigneten Arbeits- und Hausaufgabenräumen für die Studierenden. Dennoch soll der 10qm große Aufenthaltsraum neben dem Histo-Café geräumt und zu einem Büro umfunktioniert werden. Die Fachschaftsinitiative Geschichte kämpft gerade engagiert für dessen Erhalt und kann Unterstützung gut gebrauchen. Hier ist ein Hilferuf der FSI Geschichte:
Liebe Leute,
Das Histo-Café, ein selbstverwaltetes Studentisches Café am Geschichtsinstitut der FU Berlin ist von der Räumung bedroht! Zunächst sollte das Café “nur” einen seiner zwei Räume abtreten, womit ein Institut von mehreren Tausend Studierenden sage und schreibe 10 (!) qm Fläche für studentisches Sozialleben anzubieten hätte. Die Studierenden weigerten sich nach einer Reihe gescheiterter Verhandlungen daher, den Raum zu räumen und halten diesen seit Mittwoch besetzt. Der Verwaltungsleiter des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften Michael Vallo jedoch setzt auf Eskalation anstatt auf Verhandlungen: Er drohte damit, nicht nur den ursprünglich verlangten Raum A 111, sondern ALLE studentischen Kommunikationsräume im Gebäude Koserstraße 20 zu räumen, einschließlich das benachbarte Café der KunsthistorikerInnen. Die Räume der Studierenden, die laut Aussage von Vallo “am Ende der Nahrungskette” stehen, sollen Drittmittelprojekten zur Verfügung
gestellt werden.
Wir meinen: so geht es nicht! Schluss mit Lustig!
Viele Leute haben bereits Protestmails an den Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der FU und an Verwaltungsleiter Vallo (michael.vallo@fu-berlin.de) geschickt – wir brauchen mehr davon! Schreibt weitere Protestmails, sagt der Verwaltung die Meinung, teilt der Bürokratie mit, was die Menschen am Ende der Nahrungskette davon halten, dass sich die Universitäten in Deutschland immer mehr in private Drittmittelinstitute verwandeln!
Mehr Infos und Aktuelles zum Histocafe findet ihr unter www.fsigeschichte.blogsport.de Das Café ist übrigens unter dem Motto “Tag der Offenen Tür” laufend geöffnet, auch abends, die Leute dort freuen sich neben mails auch über Besuche von UnterstützerInnen und leute, die dort mal mit übernachten um die Räumung konkret zu verhindern!
Trackbacks